Vorgeschichte: Ehepartnerin eines Österreichers abgeschoben

Adolf Brichta kann es nicht fassen: „Jetzt hat die Fremdenpolizei auch noch eine Rechnung geschickt: 6079 Euro, zu zahlen binnen 14 Tagen, für die Schubhaft- und Abschiebekosten meiner Frau“

Selbst die Flugtickets der zwei Fremdenpolizisten, die Brichtas Ehefrau Zou Youeying auf dem unfreiwilligen Flug von Wien nach Peking begleitet haben, würden in dem am Mittwoch zugesandten Schreiben in Rechnung gestellt

(Quelle)

Igitt, Zynismus in seiner widerlichsten Form…

Kurzer historischer Rückblick: auch Juden mussten damals die Deportationskosten übernehmen, um eben zusätzliche Ausgaben von Seiten der NS-Regierung zu vermeiden. Die Geschichte der Menschheit hat einiges zu bieten und vieles von dem, was geschehen ist, lässt sich auch in irgendeiner Weise nachvollziehen bzw. verstehen. Der Abtransport von Juden in Viehwaggons vor den Augen der SS und der Bevölkerung hingegen und die damit verbundene „Endlösung der Juden“ gehören wohl zu den historischen Ereignissen, die ich nie so richtig verstehen werde – gerade das macht die Shoa so einzigartig… aber das nur am Rande.