nicht kategorisiert06.04.2006 01:23h

Kann man an Schlaflosigkeit sterben bzw. ist Schlaf (lebens-)notwendig?

Stellen eigentlich nur Menschen diese Frage, die selbst unter Schlafstörungen/Schlaflosigkeit leiden?

nicht kategorisiert29.03.2006 18:11h

Vor den Augen von drei Polizisten bei Rot über die Straße gehen, dafür 10 EUR bezahlen und sich im Nachhinein recht herzlich für die gute Polizeiarbeit bedanken…

nicht kategorisiert17.01.2006 15:27h

Google: Telefonphobie

Wer hätte gedacht, dass Leute alle 2-3 Tage über den Suchbegriff ‚Telefonphobie‘ auf diesem Blog landen…

nicht kategorisiert22.11.2005 16:08h

Warme Heizkörper sind, wenn der Winter schön langsam ins Land zieht, dort seine Spüren in Form von Schnee und Kälte hinterlässt und auf´s Gemüt drückt, Glücksspender #1.

nicht kategorisiert19.11.2005 14:32h

Nach 5 Tassen Chai-Tee verfalle ich in eine Art Kaufrausch.

nicht kategorisiert26.10.2005 20:34h

Dreieckssäulen haben die unangenehme Eigenschaft, dass man – unabhängig davon, von welcher Perspektive man diesen geometrischen Körper betrachtet – max. zwei Seitenflächen zu Gesicht bekommt (bezogen auf die Manteloberfläche). Sehr ärgerlich ist das natürlich, wenn diese Seitenflächen mit einer Aufschrift versehen sind. Wenn man mit dem Bus an der Universität Innsbruck vorbeifährt, sticht einem diese Dreickssäule aus Beton, auf dem wiederum ein riesiger Adler platziert ist, förmlich ins Auge. Die Aufschrift „Vaterland“ auf der ersten und „Ehre“ auf der zweiten Seitenoberfläche vertiefen diesen Schmerz natürlich. Meine Neugier veranlasste mich schließlich dazu, auch noch die Aufschrift der dritten Seite zu erforschen – mit Erfolg! Was sich zunächst leicht verschwommen als „Faulheit“ erwies, entpuppte sich letztendlich leider als „Freiheit“… blanker Hohn.

Dann doch lieber in ‚Faulheit‘ suhlen und auf ‚Vaterland‘ und ‚Ehre‘ scheissen… bäh!

nicht kategorisiert24.10.2005 17:44h

Wie seltsam es doch ist, wenn man den United Nations (!) völlig unbewusst im Halbschlaf die Schuld daran gibt, um 05:00 Uhr schweißgebadet und ohne jeglichen Grund von der eigenen Traumwelt in die schnöde Realität zurückgeworfen zu werden…

nicht kategorisiert23.10.2005 16:07h

… zweimonatige Inaktivität rechtfertige ich einfach mal mit einer grauenvollen Entführung meinerseits: der Versuch Deutschlands mich in seine Gesellschaft zu integrieren, konnte ich nach qualvollen zwei Monaten endgültig vereiteln, und befinde mich infolgedessen wieder auf „freien“ Fuße. Kaum in Innsbruck angekommen, stieg in mir die Befürchtung eines weiteren Weltkrieges hoch, als ich ein Heer bestehend aus zahlreichen österr. Soldaten an mir vorbeimarschieren sah, das von einer gigantischen Menschenmasse bejubelt wurde. Aus purer Verzweiflung heraus noch schnell ein paar hochexplosive Sprengsätze montiert, um dem Wahnsinn doch noch irgendwie Einhalt zu gebieten. Letztendlich stellte sich allerdings heraus, dass die Intention dieser Besetzung darin bestand, das Image des österr. Bundesheers aufzupolieren… egal, nur ein toter Soldat ist ein guter Soldat! Hm, diese Aussage ist offenbar genauso zynisch wie „50 Jahre Bundesheer – 50 Jahre Sicherheit“…

nicht kategorisiert18.08.2005 13:04h

Aufgrund der Tatsache, dass ich mich in nächster Zeit in D-Land aufhalten werde und die Installation von Überwachungskameras im Moment total en vogue ist, werde ich hier ebenfalls eine montieren, um den Menschen hier zumindest „das Gefühl (!) der Sicherheit“ zu geben…

Big Brother is watching you…

nicht kategorisiert16.08.2005 16:03h

.. ist was ganz furchtbares und ich finde es immer sehr faszinierend, wenn Menschen – wie aus dem nichts – Firmen oder irgendwelche Leute anrufen können, ohne auch nur einmal zu zögern. Dank dem Internetzeitalter und dem damit verbundenen eMail-Verkehr kann ich zumindest in der Hinsicht meine Telefonphobie umgehen. In Bezug auf Handys bevorzuge ich ebenfalls das sog. „Short Message System“, um einen Telefonat aus dem Wege zu gehen. Ich bin ja ohnehin schon ein Mensch, der ungern redet, von anderen ständig mit unerträglichen Befehlen wie zB „Red‘ doch endlich was!“ oder „Komm, erzähl mir was!“ beworfen wird, und beim Telefonieren wird man regelrecht zum Reden gezwungen – Zwang ist nunmal scheiße, tut mir leid. Jedenfalls hat ich in den letzten zwei, drei Tagen teilweise nichts anderes im Kopf, als diesen einen Anruf bei einer Internetagentur in Innsbruck – ‚Internetagentur‘, wie das schon klingt. Na ja, den heutigen Schlafprozess extra lange hinausgezögert, in der Hoffnung, dass in der Zwischenzeit die Welt untergehen würde. Ein Blick durch das von den Jalousien bedeckte Fenster gab allerdings Aufschluss darüber, dass dem nicht so war. Mist. Daraufhin packte mich meine (oft auch unbegründete) Nervosität, ein unbehagliches Gefühl begleitete mich auf dem Weg zum Telefon, die eingegebene Nummer noch zwei- bis dreimal auf ihre Richtigkeit überprüft, nochmal tief Luft geholt und es konnte los gehen! Kurz bevor ich auflegen wollte, meldete sich doch noch – wohl oder übel – eine Stimme am anderen Ende der Leitung. Was sich danach abspielte, war bloßes Runterrasseln meiner bereits im Vorhinein (!) ausgedachten Sätze, gepaart mit einem schlichten Frage-Antwort-Spielchen. Nach dem Auflegen genießt man natürlich diesen kurzen, aber doch bedeutenden Moment, es doch irgendwie vollbracht zu haben.